How to Sabbatical?!

Mut zeigen

Ich hab es tatsächlich getan. Ich bin zu meinem Chef und habe ihm von meinem Vorhaben, eine längere Auslansreise zu machen, erzählt. Ich habe gemeint ich würde gerne in nährer Zukunft ein Sabbatical einlegen. Mein Chef wusste nicht, was ein Sabbatical ist. Also habe ich ihm ganz in Ruhe erklärt, dass damit eine Auszeit vom Arbeitsverhältnis gemeint ist, und dass in der heutigen Zeit ein Sabbatical gar nicht so unüblich ist.

Kaum zu glauben, aber es hat funktioniert. Mein Chef ist jemand, und dafür bin ich wirklich unendlich Dankbar, mit dem man Reden kann. Natürlich hat er nicht sofort ein “Ja und Amen” gegeben sondern das Ganze geprüft, sich alles durch den Kopf gehen lassen, und am Ende konnten wir uns einigen.

Die Vereinbarung

Es gibt verschiedene Modelle, wie man so ein Sabbatical nehmen kann. Da ich ganz normal bei einer Firma angestellt bin und in dem Bezirk, in dem ich arbeite, noch keiner ein Sabbatical genommen hat, haben wir uns für das einfachste Modell entschieden – die sogenannte befristete Freistellung, auch bekannt als “unbezahlten Urlaub”. Ich durfte eine eigene Vereinbarung erstellen, die vom Arbeitgeber akzeptiert und unterschieben wurde. Es ist schließlich wichtig, sich schriftlich geben zu lassen, dass man nach der Freistellung die gleiche Stelle wieder antreten darf.

Ich bin nicht jemand, der für ein Sabbatial die Arbeit kündigen möchte, gerade weil ich in meiner Arbeit viele Freiheiten genieße. Für mich als Arbeitnehmer ist es genauso wichtig, eine Absicherung zu haben, wie für den Arbeitgeber.

Planung

Der Rest hängt an mir:

  • Ich muss mich um alle Versicherungen kümmern, gesetzlich oder privat ist dabei ganz egal
  • Ich darf meine Reise so gestalten, wie ich es will
  • Ich muss dafür sorgen, dass meine ganzen Sachen irgendwo untergebracht werden
  • Und ich muss für finanzielle Stabilität sorgen

Der Countdown läuft

Nur noch 95 Tage, dann geht es los